Sommer 2021

 

Vor wenigen Wochen berichteten wir noch von einem sehr verhaltenen Wachstum der Reben, von einem Rückstand von bis zu Wochen gegenüber dem langjährigen Mittel war die Rede. Dann kam der große Regen und nach ihm die große Hitze.

 

Alles wächst und das in einem Tempo, wie man es bislang noch nie erlebt hat. Wir kommen mit den Heftarbeiten kaum noch hinterher, auch die Triebe am Stamm sprießen jetzt gewaltig. Deshalb beginnen wir in der kommenden Woche mit dem Laubschnitt, um die längsten Triebe oben einzukürzen und den „Feinschliff“ an den Seiten der Rebzeilen dann hinterher etwas entspannten zu bewältigen.

 

Die meisten Weinberge sind mitten in der Blüte, selbst in den kühlen Ecken Rheinhessens kam die Blüte schneller als erwartet. Und wenn die Temperaturen so bleiben blühen die Trauben auch zügig durch, was gute Erträge erwarten lässt. Der Entwicklungsrückstand und die späte Weinlese sind damit wieder relativiert. Es dürfte sicherlich keine extrem frühe Weinlese geben, aber nach der Regel, dass die Trauben 100 Tage nach der Blüte reif sind, können wir mit einer ganz normalen Lese Ende September rechnen.

 

Wenn Sie in den nächsten Tagen einen Ausflug in die Weinberge unternehmen sollten Sie jedoch keine spektakulären bunten Blütenblätter erwarten. Die Blüte der Reben ist eher unscheinbar, die Blüten sind sehr filigran und im Vorbeifahren gar nicht sehen. Wer ein feines Näschen hat vernimmt einen leicht süßlichen Duft in der Gemarkung.

 

Blick in den Weinberg/Rheinhessenwein

 

 

 

 

 

 

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