Der April war sonnig und warm, und die Reben trieben so früh aus wie selten zuvor.

Der Wachstums-Sprint ging auch im Mai weiter ...

Genügend Wasser ist für die Reben mit ihren tiefen Wurzeln immer noch verfügbar. Die Eisheiligen (11. bis 15. Mai) bremsten diese Entwicklung mit tiefen Tages- und Nachttemperaturen nochmal ordentlich aus. In einzelnen Weinbergen kam es am Morgen des 12. Mai durch den heiligen Pankratius gar zu Forstschäden.

Die Triebe, die aus dem Stamm wachsen, müssen jetzt entfernt werden, da sie eine Wasser- und Nährstoffkonkurrenz zu den Trieben oben auf den Ruten darstellen. Die echten Triebe werden in den Drahtrahmen eingeheftet, um sie vor Windbruch zu schützen und vor allen Dingen nach oben wachsen zu lassen. Außerdem müssen Doppeltriebe entfernt werden, um schon jetzt eine gute Durchlüftung der Laubwand sicherzustellen. Und alles ist Handarbeit. Hier sind alle froh, dass die Einreise der osteuropäischen Aushilfskräfte doch noch geklappt hat.

Die Entwicklung ist mit 14 Tagen vor der Norm nicht nur überdurchschnittlich weit voran, auch der Fruchtansatz sieht sehr gut aus. Wenn 12 bis 13 Blätter je Trieb gewachsen sind beginnt erfahrungsgemäß die Blüte, die ist nun Mitte Juni in vollem Gange...

 

 

 

 

 

 

Kommentare

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  • Lothar Kimm (Samstag, 19. Oktober 2019 13:19)

    Hallo Freunde,den Dortmundern habt Ihr viel über Wein erzählt.War sehr interessant!! Liebe Grüße Annelie und Lothar

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