Traubenernte 2020

 

Nun sind wir in der heißen Phase,- mit „heißer Phase“ denkt man normalerweise an den hohen Arbeitsaufwand in dieser Zeit. Dieses Jahr kann man das bei Temperaturen von über 30 Grad Celsius am Nachmittag wörtlich nehmen.
Für uns bedeutet das, morgens früh, gelegentlich auch nachts aufzustehen, um in die aufgehende Sonne hinein zu lesen. Am kältesten ist es, sobald es hell wird, dann steigen die Temperaturen gegen Mittag derzeit schnell über die 20 Grad-Marke. Dadurch ist vielen Leuten der Fortgang der Lese auch gar nicht so bewusst, da tagsüber nur noch wenige Traktoren und Traubenvollernter unterwegs sind. Außerdem ist aufgrund der hervorragenden Traubengesundheit keine übermäßige Eile in der Lese geboten.
Die ideale Lesetemperatur liegt bei 14 bis 15 Grad, dann muss man die Trauben oder auch den Most nicht unmittelbar kühlen, um einen langsamen Gärstart zu bewirken. Liegen die Temperaturen höher, ist auch eine Vorklärung durch Sedimentation (Absetzen lassen) nicht mehr möglich und es muss sofort sehr viel Energie eingesetzt werden, um den Most zu kühlen. Allenfalls bei der Rotweinbereitung bei der die Gärung mit den Schalen erfolgt, lassen sich ein paar Grad mehr tolerieren, hier forciert man ja einen schnellen Start der Gärung.
Zum Jahrgang 2020 selbst kann man infolge der warmen Temperaturen jetzt schon sagen, dass er eine moderate Säure haben wird. Die Entwicklung der Fruchtaromen in den Trauben ist umso besser, je stärker es nachts abkühlt. 

Kommentare

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  • Lothar Kimm (Samstag, 19. Oktober 2019 13:19)

    Hallo Freunde,den Dortmundern habt Ihr viel über Wein erzählt.War sehr interessant!! Liebe Grüße Annelie und Lothar

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